Theseus - ein kleiner Presseüberblick

Bevor in den kommenden Tagen auch wieder ein paar Inhalte zur Semantik folgen werden, möchte ich an dieser Stelle einen kleinen “Pressespiegel” posten, der einige Artikel zur mir und der Preisverleihung, aber auch zu Theseus allgemein umfasst.

Fangen wir mit den Videos an, von denen erst vor wenigen Stunden einige mehr veröffentlicht wurden. Diese sind auf http://theseus-programm.de/videos zu finden - alternativ, da teilweise Videos mit angezeigt werden, die “related” sein sollen, aber es leider nicht sind: http://www.youtube.com/user/THESEUSBerlin

Beim BMWi stehen schon seit einigen Wochen Fotos der Theseus-Preisverleihung online.

Am 25.7.2008 konnte ich mich rühmen, in der Beilage “Perspektiven” des Handelsblattes als “Kopf der Woche” vorgestellt zu werden.

Unsere örtliche Lokalzeitung hier, die Neuß-Grevenbroicher Zeitung, hat sich ebenfalls für meinen Erfolg interessiert. Leider haben sich im Artikel ein paar kleine Detailfehler eingeschlichen.

Im Netz gibt es recht viele Berichte über die Preisverleihung, hier eine kleine Auswahl:

Dann noch ein paar Artikel und Interviews zum Theseus Programm allgemein, die hoffentlich zum besseren Verständnis beitragen können, worum es da eigentlich geht:

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3 Kommentare für “Theseus - ein kleiner Presseüberblick”

luzieNo Gravatar

>>> da teilweise Videos >>> mit angezeigt werden, >>> die “related” sein
>>> sollen, aber es leider >>> nicht sind:

ooch doch, sie sind ;-)

“related” bedeutet in diesem zusammenhang nichts besseres als “link-nah”: sie sind irgendwo auf einer ‘autoritativen’ seite gemeinsam verlinkt. da kannst du sehen (das weisst du eh besser las ich) WIE notwendig ’semantisch-intelligente technik’ wäre …

Matthias SchneiderNo Gravatar

Herzlichen Glückwunsch für Deinen Preis. Ich habe mich auch mal bei Theseus beworben, habe allerdings sehr schlechte Erfahrungen damit gemacht. IMHO ist es ein geschlossener Kreis in dem die Gelder unter sich aufgeteilt werden und ja bitte schön keine StartUps mit guten Ideen rein kommen sollen, damit den “eingesessen” Firmen ja keiner den Rang ablaufen könnte. Leider Realität, wurde mir telefonisch auch schon durch die Blume bestätigt.

Sonja KrausNo Gravatar

Danke erst noch einmal!

Ich habe ja nun durch ein Praktikum (kein Ausbeuter-Praktikum!!!) bei einem der Theseus-Partner auch ein paar Einblicke bekommen.

Leider glauben ja nach wie vor viele Leute, dass es bei Theseus immer noch darum geht, endlich DIE semantische Suchmaschine zu entwickeln, die mit Google konkurrieren soll. Geht es aber gar nicht mehr - diesen Weg verfolgen nur noch die Franzosen.
In Deutschland werden für verschiedene Anwendungsszenarien aka “use cases” Basistechnologien entwickelt. Das sind zum Teil recht spezifische Fragestellungen, die auch auch mal nur auf eine bestimmte Domäne (wie z.B. im Rahmen von Medico) beziehen können. Die beteiligten Unternehmen, zumindest die, mit denen ich da mal in Kontakt stand, können diese use cases dann auch gleich in einen größeren Rahmen oder ohnehin bestehende Projekte einbinden. Und: sie bringen ja schließlich auch selbst Geld ein, sie bekommen nicht nur welches. Wenn ich mich recht erinnere, war der Theseus-Topf nur zur Hälfte staatlich finanziert. So kann es dann durchaus mal so kommen, dass die konkrete Umsetzung nur grob umrissener Teilbereiche von wirtschaftlichen Entscheidungen und dem Budget des jeweiligen Unternehmens abhängt.
Gleichzeitig gibt es aber schon ein Korsett, in dem geplant ist, was mit welchen Mitteln und wieviel Manpower umgesetzt werden soll, in dem nur sehr bedingt Freiräume bleiben.
Jedenfalls ist es nicht als klassische Startup-Finanzierung gedacht.

Eine semantische Suchmaschine, die mit etwas in der Art von Semager kompatibel wäre, ist da nun mal nicht vorgesehen.
Es gibt ja durchaus ein paar weniger namhafte Unternehmen, die beteiligt sind - was ja durchaus Sinn ergibt, wenn sie ein gerade benötigtes Verfahren zuliefern können.
Bei Semager sehe ich jatzt im Prinzip in erster Linie die praktische Umsetzung dessen, was ich gerade für meine letzten Klausuren lerne (Text Mining, Information Retrieval), was in mehreren Büchern immer ähnlich steht und letztlich wenig neue oder anderweitig nicht verfügbare Ideen beinhaltet. Das soll die Leistung, so etwas erst einmal aufzubauen, keineswegs schmälern!
Aber eben gut möglich, dass man dieses Know-How, sofern benötigt, bereits an anderer Stelle zur Verfügung stehen hatte.

Ich halte es einfach für schwierig, gerade ein Startup relativ am Anfang und ohne eine weitere Grundlage in solch ein Projekt mit hinein zu nehmen, ohne dass auch dass Startup von den entwickelten Technologien profitieren kann, weil es eben doch inhaltlich etwas am Portfolio vorbeischrammt.
-> http://theseus-programm.de/anwendungsszenarien

Oder noch besser:
http://theseus-programm.de/talente/fragenkatalog
-> ist da was dabei? Frage 6 vielleicht noch, aber ich denke, da bekommt man einen guten Einblick, welche Lösungen da so gesucht werden bzw. in welchen Teilbereichen da aktiv gearbeitet wird.

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Der letzte Eintrag wurde hinzugefügt am: Mittwoch, 13 August 2008 um 01:40 in:

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